Hallo ihr Lieben,
wie versprochen möchte ich nun zu den verschiedensten Lebensbereichen bloggen.
Heute mit dem Thema, was uns vermutlich alle immer und immer wieder beschäftigt : die Liebe!
Warum lohnt es sich überhaupt darüber zu reden und gibt es sie in unserer Zeit überhaupt noch?
Nun, es ist immer das gleiche Spiel. Wir lernen jemanden kennen, es dauert nicht lange und man entwickelt tiefere Gefühle - wenn nicht, ist die Sache gegessen. In den meisten Fällen ist es aber nicht der zweite Fall, da wir alle aus früheren Enttäuschungen heraus sowieso vorsichtiger sind.
Sobald die tiefen Gefühle zugelassen wurde, ist es zu spät - aber was tun?
Okay, ihr habt Kontakt aufgenommen, euch getroffen und je nach der eigenen oder gängigen Moralvorstellung gehandelt.
An dieser Stelle möchte ich mit einem Vorurteil aufräumen: Frauen sind nicht kompliziert. Sie wissen meistens genau was sie wollen und sind bereit vieles dafür zu tun.
Männer hingegen denken nicht nach.
Auf der einen Seite ist das natürlich deutlich unkomplizierter, aber auch eben nur für sie selbst und auf lange Sicht gesehen entwickeln sich so deutlich mehr Probleme.
Ich erlebe es immer wieder, dass zur Zeit eine fast panische Angst vor Gefühle praktiziert und unterstützt wird. Es geht nur noch darum mehr Frauen zu haben, nicht eine die man liebt und verzaubert.
Dabei, meine Lieben - sowohl Damen und Herren - seien wir doch ehrlich, wie einfach ist es jemanden für eine Nacht zu gewinnen? Richtig, sehr einfach. Aber eine Beziehung aufzubauen, zu pflegen, zu lieben .... es ist eine unheimliche Arbeit, die wir alle zwar sehr gerne tun und es verdient deutlich mehr Anerkennung nach mehreren Jahren den Mann immer noch so zu verzaubern wie beim ersten Mal.
In einer Beziehung sollte sich Frau auch niemals gehen lassen, sondern immer an sich arbeiten und etwas Neues und Spannendes bieten. Hier kommen natürlich immer meine konservativen Werte raus, aber ich bin absolute Verfechterin (Achtung! gegendert!) dieser Theorie, dass die Frau für den Mann nicht nur eine seelische Partnerin in allen Belangen sein soll, sondern eben auch hübsch neben ihm aussehen - ihn stolz machen soll, in jeglicher Hinsicht. Klingt doch gar nicht so übel, oder? Doch warum scheint das nicht zu reichen?
Jede noch so unkomplizierte, zuvorkommende, dazu noch hübsche und kluge Frau wird abgelehnt - gleichzeitig wird aber beklagt wie kompliziert die Frauen seien. Ist es "zu viel" des Guten? Wie kann es etwas zu viel geben. Es scheint mir ein Paradoxon.
Wenn man auf der Straße einen 100 Euro Schein findet, behält man ihn und freut sich. Niemand sagt sich, dass es doch "zu viel Glück" gewesen sei und legt ihn wieder zurück, oder?
Alle Werbungen und Gesellschaftsbilder zeigen wunderschöne Männer mit schönen Frauen im Arm. Einem Auto noch dazu und viel Macht. Genau das können sie auch haben, wenn sie nicht die richtigen Frauen weglaufen ließen, sondern sich trauen würden all das Glück zu akzeptieren. Sie müssen nicht einmal besonder viel dafür tun - nur einmal über den eigenen Schatten springen! Ängste und Sorgen ablegen.
Dabei geben wir doch alle zu : wir können alle nicht ohneinander! Die Liebe und eine Beziehung ist Arbeit - aber eine gutes Team bleibt ein gutes Team. Ob in der Liebe oder im Beruf.
Allerliebste Grüße aus dem schönsten Frankfurt! <3